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Kalibrieranlage ROTA – YOKOGAWA – Qualität trumpft Die Einführung von Qualitätssicherungssystemen sowie Zertifizierungen nach DIN ISO 9000 ff. setzen die aktuellen Rahmenbedingungen für einen neu erstarkten Qualitätsbegriff, auch in der Meßtechnik. Dem Kalibrieren, also dem Abgleich der Prüfskala auf eine Normskala, kommt eine neue Bedeutung zu, die nicht wie bisher produktions- und sicherheitstechnisch motiviert ist, sondern neben der Wirtschaftlichkeit eine starke Qualitätsorientierung zeigt. Seit 1991 betreibt Rota Yokogawa im baden-württembergischen Wehr eine Produktions- und Kalibrieranlage, die den aktuellen Stand der Kalibriertechnik darstellt. Die von der japanischen Muttergesellschaft entwickelten Meßinstrumente erhalten dort ihre deutsche und europäische Normung. Dazu arbeitet Yokogawa andererseits mit Gießereien zusammen, die auf die Anforderungen der deutschen Kunden eingestellt sind. Das Kalibrieren wird als Dienstleistung auch für Fremdprodukte angeboten. Die Kalibrieranlage verfügt über insgesamt sieben Prüfstände, die Durchflüsse von 0,1 Liter bis 900 Kubikmeter pro Stunde in Nennweiten von DN 25 bis DN 200 ermöglichen. Als Mastergeräte werden bei Standard-Kalibrierungen magnetisch-induktive-Durchflußmesser vom Typ ADMAG verwendet, während als Bezugsnormal fünf Waagen dienen, die dynamisch, also ohne mechanisch aufwendige Umschaltklappen, arbeiten. Die Meßgenauigkeiten liegen bei 0,5 oder gar 0,05 Prozent. Die Universalität der Kalibrieranlage erlaubt praktisch alle Arten von Durchflußmessern bis 600 mm Einbaulänge ohne zusätzlichen Rüstaufwand zu kalibrieren. Eine flexibel anzupassende Software und die zentrale Ablaufsteuerung über SPS, erreichen einen weitgehend automatisierten Ablauf und eine problemlose Kalibrierung auch von Fremdgeräten bei einer Lieferzeit von maximal einer Woche. Merkmale
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